Geschichte

Istanbul GeschichteDas Leben in der legendären Stadt Istanbul geht bis ins Jahr 3000 vor Christus zurück. Allerdings war Istanbul keine richtige Stadt, bis es im 7. Jahrhundert vor Christus von den Griechen kolonisiert wurde. Nach dem Kolonist König Byzas wurde es Byzantium genannt.

Da Byzantium in den 300ern Teil des römischen Reichs wurde, machte es der damalige Kaiser Constantin der Größe zu seiner Aufgabe, die Stadt wiederaufzubauen und zu verstärken; das Projekt war dafür ausgelegt, Istanbul das gleiche Erscheinungsbild wie Rom zu geben. Im Jahre 330 wurde die Stadt als neue Hauptstadt des Römerreichs angesehen und der König veranlasste, dass die Stadt seinen Namen in Konstantinopel änderte.

Während des römischen Reichs wuchs die Stadt und entwickelte sich vor allem aufgrund seiner geographischen Position zwischen zwei Kontinenten zu einem Zentrum für Wirtschaft, Kultur und Diplomatie.

Als die Stadt zu einer bedeutenden byzantinischen Großmacht heranwuchs, wurde sie auch mehr und mehr zu einem Angriffsziel für Truppen aus dem nahen Osten. Da der Konkurrenzkampf zwischen dem katholisch-lateinischen Imperium und dem griechisch-orthodoxen Byzantinischem Kaiserreich weiter verharrte, sah sich Constantin in der Mitte gefangen und ging erheblich daran zugrunde.

Durch die vielen Jahren von solchen abscheulichen und feindlichen Konditionen wurde die Stadt schwach und sehr einfach zugänglich für fremde Mächte. 1453 wurde Konstantinopel vom Osmanischen Reich und seinem Anführer Sultan Mehmet dem II. erobert. Das erste, was nach der Eroberung getan wurde, war die Namensänderung der Stadt in Istanbul.

Nachdem er die Stadt in die Finger bekommen hatte, begann Sultan Mehmet damit, Istanbul in eine Traumstadt umzubauen. Er fing mit dem „Grand Basar“ (einer der größten Marktplätze der Welt) an und brachte geflohene katholisch- und griechisch-orthodoxe Bewohner, Muslime, Christen sowie jüdische Familien zurück, damit seine Stadt zu einer kosmopolitischen Entität wurde. Sein Projekt beinhaltete ebenfalls das Erbauen von architektonischen Monumenten, Schulen, Krankenhäusern, Badehäusern und beeindruckenden kaiserlichen Moscheen.

Während des Regimes von Süleyman dem Prächtigen und nachdem einige Künstler und architektonische Triumphe die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich gezogen hatten, gelangte Istanbul an seinen kulturellen Höhepunkt. In der Mitte des 15. Jahrhunderts stieg die Bevölkerung der Stadt auf fast eine Million Einwohner. Die Osmanen kontrollierten die Stadt, bis sie im Ersten Weltkrieg besetzt wurde und 1923 ein Teil der Republik Türkei wurde.

Obwohl Istanbul nicht mal bis zum heutigen Tage zur Hauptstadt der Türkei gewählt wurde, ist sie dennoch ohne Zweifel die schönste Stadt des Landes. Während die Bevölkerung Istanbuls rapide anstieg, wuchsen in den Vororten der Stadt und am Stadtrand entlang viele kleine versunkene Dörfer und Wälder. Was zur damaligen Zeit eher als Notwendigkeit angesehen wurde, wird heutzutage von den Touristen nur so bewundert.

Die vielen historischen Plätze Istanbuls wurden 1985 zu der Liste des UNESCO Weltkulturerbes hinzugefügt. Im Einklang mit allen Trophäen wurde Istanbul 2010 von der Europäischen Union als Europäische Kulturhauptstadt ausgewählt.

 
 
 

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